Steilvorlage #4: Ein waschechter Nürnberger Olympia-Sieger

Foto von @worldsportpics (Frank Uijlenbroek)

Max Müller zu Gast bei der Steilvorlage

Einen waschechten Olympia-Sieger durften wir in der vierten Folge der Steilvorlage bei uns begrüßen. Max Müller war über zehn Jahre Mitglied der Deutschen Hockeynationalmannschaft. Mit über 180 Länderspielen führte er seine Teams als Kapitän unter anderem zu den Olympiasiegen 2008 und 2012, sowie zur Europameisterschaft 2011. Mit seinem Heimatverein, dem Nürnberger HTC, konnte der geborene Nürnberger viele Aufstiege feiern und so den Verein, der aus der 4. Liga kam, dauerhaft in der Bundesliga etablieren. Nach seiner Karriere zog Max Müller für die CSU-Fraktion in den Nürnberger Stadtrat ein und ist neben seiner Tätigkeit in der alpha Immobilien-Gruppe auch noch im Aufsichtsrat des 1.FC Nürnberg.

Die Emotionen eines Olympiasiegs

Einmal eine Goldmedaille bei Olympia gewinnen – diesen Erfolg können nur sehr wenige Menschen auf diesem Planeten vorweisen. Einer davon ist Max Müller. In der Podcast-Episode erzählt er u.a. von seinen ganz persönlichen Eindrücken bei den beiden Olympiasiegen 2008 und 2012. Natürlich sei so ein großer Erfolg beim ersten Mal besonders beeindruckend, wobei er das tatsächliche Ausmaß der Emotionen erst 2-3 Tage nach dem Finale realisiert hätte.

Der abklingende Hockey-Hype

Durch die großen Erfolge sowohl im Dress der deutschen Nationalmannschaft als auch beim Nürnberger HTC hat die Sportart Hockey viele Fans dazu gewonnen. Er selber spricht von der „goldenen Generation“, die es geschafft hat, auf nationaler Ebene einen Hype für Hockey auszulösen. Leider habe man sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene verpasst, diesen Trend weiterzuführen und Konzepte und Ideen weiterzuentwickeln.

„Den Kurs halten“

Zum Abschluss der Folge spricht Dirk mit Max natürlich auch über sein Engagement im Aufsichtsrat des 1.FC Nürnberg. Um die Arbeit im Profi-Fußball überhaupt bewerten zu können, müsse man auch mal an einem Konzept festhalten und „den Kurs halten“. Hierzu würde er sich wünschen, dass man in der Personalpolitik mehr Konstanz zeigt und den Entwicklungen etwas mehr Zeit gibt. Natürlich könne man einzelne Personen austauschen, aber auch die Nachfolger müssten vom Typ her zum ausgewählten Konzept bleiben. Als Club-Fan mit Leib und Seele wünscht sich der geborene Nürnberger natürlich, dass sich der 1.FC Nürnberg langfristig wieder nach oben orientiert.

 


 

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